Neues Dach für die Bürgersolaranlage

7. September 2008 – 12:08

Das Dach der Gesamtschule Zepernick hat sich bei der Begehung mit einem Statiker doch als nicht tauglich für unsere PVA erwiesen. Die aufgebrachte Dämmung würde dem Gewicht der Solarmodule und der Standkästen nicht standhalten, und die Montage der Module auf einer die Dämmung überspannenden Stahlkonstruktion wäre zu teuer und damit unwirtschaftlich.

Wir haben uns also gemeinsam mit dem Bauamtsleiter der Gemeinde Panketal, Herrn Kadatz, nach einem neuen Dach umgeschaut. Am aussichtsreichsten (und dies kann auch wörtlich verstanden werden – siehe Foto) erwies sich das Dach der Grundschule Schwanebeck. Es bietet auf seiner Südwestfläche sogar etwas mehr Platz als die Dächer der Röntgen-Schule Zepernick.

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Von entscheidendem Vorteil ist, dass die Module auf diesem Dach direkt montiert werden können, so dass der Bau genehmigungsfrei ist. Trotz der relativ geringen Dachneigung liegt die Wirtschaftlichkeit der Solarpaneele hier bei 98%. Eine Verschattung durch den etwas höheren Bau der Oberschule ergäbe sich auf der Südostecke nur für kurze Zeit in den Wintermonaten. Nach ersten groben Berechnungen wäre Platz für ca. 120 Module, also ein Drittel mehr als bisher geplant.

Dies sind die Daten für den maximal möglichen Ausbau der PVA:

Standort: Grundschule Schwanebeck, Dorfstraße (Bundesstraße 2), 16341 Panketal
Max. installierbare Nennleistung: 24 kWp
Bauart: 15° Südsüdwest, 15° Neigung
Anlagenkosten (lt. vorliegendem Angebot): 105.469,07 € (ohne MwSt.)
Maximaler Anteil der Kreditmittel: 40 %
Durchschnittlicher solarer Jahresertrag je kWp: ca. 840 kWh
Jährlicher Solarertrag der Anlage: 19.920 kWh
Vergütung pro kWh nach EEG ab 2008: 0,4675 €
Laufzeit der garantierten Vergütung: 20 Jahre
Jahresvergütung: ca. 9140,- €
Amortisationszeit: 14 Jahre
Voraussichtliche Lebensdauer der Anlage: 20 – 30 Jahre
Jährliche Rendite: 4,28 %
CO2- Minderung pro Jahr: ca. 14.000 kg

Bevor wir den “Umzug” auf das neue Dach bekannt gaben, wollten wir diesmal aber Gewissheit haben, dass wir keine Überraschungen mit der Tragfähigkeit des Daches erleben. Deshalb haben wir schnellstmöglich die statische Prüfung in Auftrag gegeben. Diese ist nunmehr (nach einiger Verzögerung durch die Urlaubszeit) fertig, mit dem Ergebnis: Wir können die Anlage auf dem Dach der Grundschule Schwanebeck errichten.

Wie geht es nun weiter?

Da sich einige grundlegende Dinge geändert haben, müssen die Gesellschafter Beschlüsse zum Umzug auf das neue Dach und zur Größe der Anlage fassen. Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, hat sich die Geschäftsführung entschieden, um eine schriftliche Beschlussfassung zu bitten. Danach können die Module bestellt werden, und wir werden einen neuen Dachnutzungsvertrag mit der Gemeinde abschließen.

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